Pilatus ICD-Finder · ICD-10-GM 2024

amtliche Fassung

    Hilfe & Einstellungen

    Einstellungen

    ICD-Version

    Darstellung

    So sucht der ICD-Finder

    CodeI50 zeigt die Gruppe mit allen Unterkategorien; I50.14 springt direkt.
    KlartextAlle Wörter müssen vorkommen, Wortanfänge genügen: chron herz findet die chronische Herzinsuffizienz.
    SynonymeDas komplette amtliche Alphabet: Ziegenpeter findet Mumps, Herzschwäche die Herzinsuffizienz. Unter dem Treffer steht, über welchen Begriff er gefunden wurde.
    AbkürzungenCOPD, TVT, LE, NSTEMI, HWI, AKI und weitere werden aufgelöst.
    TippfehlerWenn nichts exakt passt, wird unscharf gesucht (pnemonie → Pneumonie).
    Schreibweisenoesophagus = ösophagus, Colitis = Kolitis, Carcinom = Karzinom. Wortendungen spielen keine Rolle: postoperative Wundinfektion findet auch «postoperativer».

    Tastatur

    /Suchfeld fokussieren
    ↑ ↓Treffer wählen
    ↵Code kopieren (z. B. K40.90). Bei „kein Endpunkt“ springt die Trefferliste stattdessen zu den Untercodes.
    Notfall-ListeHäufige Kürzel und Notfallbegriffe (z. B. ACS, LE, AZ, DKA, VKB, RQW Finger, LWK 1 Fraktur) führen direkt zu geprüften Endcodes – markiert mit «Notfall-Liste».
    Unscharf / TeiltrefferFindet die Suche nichts mit allen Wörtern, zeigt sie unscharfe Treffer oder Teiltreffer – diese sind nie vorausgewählt und müssen bewusst gewählt werden.
    Strg ↵Code mit Bezeichnung kopieren
    → ←Zu den Untercodes des markierten Codes und wieder zurück
    EscSuche leeren

    Rechte Spalte

    EinordnungKapitel › Gruppe › Kategorie – ein Klick auf eine Kategorie zeigt alle ihre Codes.
    AlternativenDie Nachbarcodes derselben Kategorie, z.B. mit/ohne Einklemmung, Rezidiv ja/nein. Hier entscheidet sich meist der richtige Code.
    Inklusive / ExklusiveAmtliche Inklusiva und Exklusiva des Codes und seiner übergeordneten Gruppen. Bei Exklusiva steht, wohin der Befund stattdessen gehört – der Code ist anklickbar.
    Zuletzt kopiertDie letzten zwölf kopierten Codes; ein Klick kopiert erneut. Wird nur in diesem Browser gespeichert (keine Patientendaten) und lässt sich mit «leeren» löschen.

    Reiter Häufige Diagnosen und Durchblättern

    Häufige DiagnosenKuratierte Liste häufiger Notfalldiagnosen nach Organsystem, filterbar nach Chirurgie & Trauma oder Medizin und nach Stichwort. Klick kopiert den Code; bei ▸ klappen die Endcodes auf. Ausrufezeichen-Codes sind als «nur zusätzlich» markiert.
    DurchblätternDie ganze ICD-10-GM nach Kapitel → Gruppe → Kategorie → Endcode, wenn einem kein Suchwort einfällt.

    Reiter Frakturen

    AblaufKnochen anklicken → Fraktur oder Luxation → Ursache → offen oder geschlossen → Abschnitt → genauere Lokalisation → AO-Typ (optional). Die Auswahl in jedem Schritt stammt direkt aus den Untercodes der ICD-10-GM.
    ZonenFemur, Humerus, Radius, Ulna, Tibia und Fibula sind in proximal, Schaft und distal geteilt; das Hüftbein (Ansicht Becken) in Os ilium, Acetabulum, Os pubis und Os ischium.
    MehrfachverletzungKnopf «Mehrfachverletzung»: alle verletzten Knochen markieren, dann arbeitet der Assistent sie nacheinander ab. Jedes Ergebnis kommt in den Fall. Der Fall führt zusammen, wo die ICD einen spezifischeren Code vorsieht (Tibia mit Fibula, Bimalleolarfraktur, Rippenserie), fasst Weichteilschaden-Zusatzcodes je Region und Seite mit dem höchsten Grad zusammen und bietet weitere Kombinationscodes (S52.4, S52.6, S32.7) nur zur Wahl an. Grundsatz laut Einleitung Kapitel XIX: Verletzungen einzeln kodieren. Der Fall wird nicht gespeichert.
    WeichteilschadenEinteilung nach Tscherne und Oestern, wie von der ICD für die Zusatzcodes S01.84!–S91.89! vorgegeben. Geschlossen Grad 0 braucht keinen Zusatzcode.
    PathologischFrakturen bei Osteoporose (M80.-), Neubildung (M90.7-), sonstiger Ursache (M84.4-) und Stressfrakturen (M84.3-) mit der Lokalisation als 5. Stelle.
    AONur Knochen, Segment und Typ A/B/C nach AO/OTA 2018, zur Dokumentation. Der AO-Typ ändert den ICD-Code nicht.
    Tastatur1–9 wählen die Optionen des aktuellen Schritts.
    ZoomStrg + Mausrad, Trackpad- oder Touch-Pinch oder die Knöpfe +/− im Bild; im vergrösserten Bild durch Ziehen verschieben. ⤢ zeigt wieder die ganze Ansicht. Der Zoom bleibt pro Ansicht erhalten, bis die Ansicht gewechselt wird.

    Kennzeichnungen am Treffer

    kein EndcodeDer Code hat Untercodes und ist selbst nicht verschlüsselbar – eine Ebene tiefer wählen. Betrifft 2503 der 16 793 Codes.
    KreuzcodeÄtiologie-Code der Kreuz-Stern-Systematik. Steht allein; liegt eine Manifestation vor, wird zusätzlich der passende Sterncode angegeben.
    SterncodeNur zusammen mit einem Primärcode verwendbar, nie allein.
    ZusatzcodeNur als Ausrufezeichen-Code neben einem Primärcode.

    Grenzen

    Das Tool schlägt Codes nach, es kodiert nicht. Regeln zu Haupt- und Nebendiagnose, Kreuz-Stern-Systematik, Exklusiva und Seitenlokalisation bleiben Sache des Kodierungshandbuchs und der Kodierfachleute.

    Pilatus · Version 1.2, Oktober 2026 · Idee und Umsetzung: Alfred Tessmann

    Willkommen bei Pilatus

    Der ICD-Finder für den Notfall: finden, kopieren, einfügen – vier Wege zum richtigen Code.

    Gültig: ICD-10-GM 2024 (Schweiz). Hilfsmittel für die Suche – massgebend bleiben das Systematische Verzeichnis und das Medizinische Kodierungshandbuch des BFS. Diese Einführung ist jederzeit unter «Hilfe» abrufbar.

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